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| Handball:
(Wilhelmshavener Handballverein) |
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Wiederaufnahme der Rückrunde in Gummersbach
Die WM ist doch gerade erst zu Ende gegangen, da kann es doch jetzt nicht
schon wieder mit der Liga weitergehen. So dürfte es wohl derzeit beinahe
jedem Bundesligaspieler und der zugehörigen Fangemeinde halbwegs
erschrocken durch den Kopf gehen. Doch der Spielplan will es so. Sogar
noch einen Tag früher als ursprünglich geplant nimmt der Wilhelmshavener
HV am Freitag mit der Begegnung beim VfL Gummersbach den angesponnenen
Faden der Rückrunde wieder auf. Überstrahlt von den Ereignissen der WM sind die Ligageschehnisse für eine
kurze Zeit gehörig verdrängt worden. Aber nun wird es wieder ernst. Der
VfL Gummersbach, dem ebenso wie dem WHV in der Finalrunde der WM nahezu
alle Spieler für die eigene Vorbereitung zur Verfügung standen, hat seine
ehrgeizigen Ziele für diese Saison nach wie vor fest im Visier. Gemeinsam
mit der HSV Hamburg sind sie nach einer tollen Hinrunde die schärfsten
Konkurrenten der Dauerfavoriten THW Kiel und SG Flensburg auf den
Meistertitel. Nur zwei Punkte trennen den Traditionsverein von Platz Zwei
bzw. Eins, der damit nach wie vor alle Chancen auf seiner Seite hat. Vor
heimschem Publikum ist die Mannschaft von Alfred Gislason in der laufenden
Saison darüber hinaus eine echte Macht, lediglich die HSV Hamburg konnte
dem VfL einen Punkt abtrotzen, der Rest der Gäste ging leer aus.
Dennoch, nach dem Weggang von des Rückraumspielers Milan Vucicevic,
einigen Verletzungen wichtiger Spieler und den Belastungen durch die
Abstellung von Spielern für die WM glaubt sich der VfL Gummersbach wieder
am Anfang seiner Bemühungen. So muss es wohl verstanden werden, wenn sich
der VfL aktuell in Respekt gegenüber dem WHV übt und Trainer Gislason auf
dessen Stärken hinweist. In der Tat fällt auch dem Wilhelmshavener HV eine Standortbestimmung zum
gegenwärtigen Zeitpunkt wirklich nicht leicht. Nach dem furiosen
Schlusspunkt für das Jahr 2006, der Mannschaft und Verein doch schon
erfreulich nahe an das Saisonziel Klassenerhalt geschoben hat, wirken die
Eindrücke des WM-Turniers im eigenen Land noch erheblich nach. Jetzt den
Ligaalltag in den Fokus zu bekommen, ist sicherlich nicht ganz einfach.
Immerhin, durch den Sender sportdigital.tv kommt Unterstützung aus einer
für den Handball unbekannten Ecke. Über die Hälfte aller Rückrundenspiele
sollen live per Internet als Video gezeigt werden; der Zeitpunkt dafür
hätte nicht günstiger sein können.
Auf diesem Wege schafft es die Liga vielleicht, das neue Interesse am
Handball eindrucksvoll am Leben zu erhalten. Aber nicht nur deswegen
werden Olli und Co am Freitag einiges versuchen, in der Eugen-Haas-Halle
einige Spielanteile zu bekommen und bis zum Ende ein Wörtchen über den
Ausgang mit zu reden. Denn nur so kann die notwendige Spielpraxis wieder
erarbeitet werden, die es für die kommende Woche mit den zwei äusserst
attraktiven Heimspielen gegen die SG Flensburg und die SG Kronau-Östringen
braucht. Für Michael Biegler ist es dabei ganz wichtig, dass die Mannschaft
möglichst wieder in denselben Rhythmus gelangt, den sie zum Ende der
Hinrunde so gut angenommen hatte. Und das wird keine einfache Übung, zumal
der eine oder andere Spieler angeschlagén ist, unter anderem auch
Spielmacher Olli Köhrmann. Darüber hinaus soll Rico Bonath, der nach
seiner langen Verletzung intensiv an seinem Comeback arbeitet,
schrittweise in das Team eingebaut werden. Bundesliga - du hast uns wieder!
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 11.02.2007, 21:28 Uhr
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