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| Handball:
(Wilhelmshavener Handballverein) |
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Ein Meilenstein zum Klassenerhalt
Mit einem ungefährdeten 28:23 Erfolg hat der Wilhelmshavener HV gegen die
TSV-GWD Minden nicht nur den ersten Sieg im Jahr 2007 errungen, sondern
auch zwei ganz wichtige Punkte auf dem Weg in ein weiteres Jahr
Erstklassigkeit eingefahren. Der WHV war personell mit einer ganzen Reihe von Fragezeichen in diese
Partie gestartet und war auf eine Mindener Mannschaft gefasst, die mit
intensivem Spiel einen verbissenen Kampf um die Punkte führen würde. Doch
der WHv drängte die Gäste gleich bei ihrem ersten Angriff ins Zeitspiel
und zu einem Verlegenheitswurf, der eine sichere Beute von Adam Weiner
wurde. Der Gegenangriff wurde dann mit einem Siebenmeter von Tobias
Schröder nach 1:43 Minuten zum ersten Tor der Partie abgeschlossen. Damit
waren die Grundlagen des Spiels bereits gelegt und viele Eigenheiten
bereits aufgezählt. Am Ende zeigte sich Minden in der Tat im Angriff gegen
die aggressiver agierende WHV-Deckung zu harmlos, Tobias SChröder traf
nahezu nach Belieben und erzielte zwölf Tore, es wurde ein bunter
Siebenmeterreigen mit insgesamt 18 Strafwürfen vom Strich und Adam Weiner
zeigte den Mindenern Angreifern gemeinsam mit seinem Kollegen Jendrik
Meyer die Zähne. Allein sieben Siebenmeter vereitelten die WHV -
Schlussleute und brachten damit so einiges auf den Punkt. Zumindest sah es GWD-Trainer Richard Ratka am Ende so. Er vermisste bei
seiner Mannschaft den absoluten Willen, um die Punkte zu fighten und auch
die Bereitschaft, im Angriff auch mal dahin zu gehen, wo es vielleicht
auch etwas weh tun könnte. Symptomatisch für ihn die fatale
Siebenmeterausbeute und lediglich Stephan Just und Mirza Cehajic konnten
mit jeweils sieben Treffern Akzente setzen.
Der Umstand, dass sich Minden heute abend wesentlich schwächer
präsentierte als befürchtet, tat der Freude und Zufriedenheit auf
Wilhelmshavener Seite über den sicheren Heimsieg keinen Abbruch. Ein
verletzungsbedingt geschwächter WHV, der ohne Jacek Bedzikowski und
Christian Köhrmann auskommen und auf die Torwerferqualitäten von Olli
Köhrmann weitestgehend verzichten musste, kam durch ein hellwaches
Deckungsspiel vor einem gut aufgelegten Adam Weiner in der ersten Halbzeit
bestens ins Spiel und führte den Spielverlauf in ungefährdete Bahnen.
Tobias Schröder, der an diesem Abend viel Verantwortung übernahm und in
etlichen Situationen den richtigen Riecher für einen erfolgreichen
Abschluss hatte, drückte diesem Spiel seinen persönlichen Stempel auf und
sorgte dafür, dass der Wilhelmshavener HV nach diesem doppelten
Punktgewinn aus sportlicher Sicht deutlich entspannter als vor Jahresfrist
in Richtung kommende Saison blicken darf.
WHV - Trainer Michael Biegler, dem diese komfortable Situation sicherlich
nicht entgangen ist, nahm die Pressekonferenz wohl auch gerade deshalb zum
Anlass, darauf hinzuweisen, dass dies ein Ergebnis des gesamten WHV-Kader
sei und unterstrich die Wichtigkeit auch derjenigen Spieler, die nicht
immer so die Konstanz der Leistungsträger im Team bringen könnten. Ein
wenig bedauerte er es, dass Rico Bonath heute erneut noch nicht zum
Einsatz kommen konnte, da es der Spielstand kaum zuliess und er als
Trainer sich auch in diesem Spiel auf keine Experimente einlassen wollte,
um die beiden Punkte in Wilhelmshaven zu behalten. Schlussendlich bot der WHV in dieser Bundesligapartie eine gute
Mannschaftsleistung, die einen Noteinsatz des trotz Verletzung
spielbereiten Jacek Bedzikowski unnötig machte, feierte gemeinsam mit den
Fans einen wichtigen Sieg und kann sich nun in aller Ruhe auf das am
Mittwoch folgende Heimspiel gegen die HSV Hamburg vorbereiten. Wilhelmshavener HV
Weiner, Meyer; Ljubanovic 3, Hribar 3, Liniger 4, Gylfason, Habbe 1,
Schröder 12/6, Katzirz, Behrends 3, Rui 1, Oliver Köhrmann 1 GWD Minden
Buhrmester, Besirevic; Hynek, Niemeyer 1, Kusilev 1, Kunisch, Buschmann,
Gudjonsson 3, Simon, Just 7/3, Schäpsmeier 2, Jonsson 2, Cehajic 7/2 Strafzeiten: WHV 6 (Ljubanovic 3, Liniger, Gylfason, Rui) / GWD 4 Hynek 2,
Kusilev, Simon) Rote Karte: Ljubanovic (58.) wegen dritter Zeitstrafe Siebenmeter: WHV 6-6 / GWD 12-5 (Gudjonsson verwirft zweimal, Just
zweimal, Schäpsmeier, Jonsson, Cehajic je einmal) Schiedsrichter: Andler /Andler Zuschauer: 2000
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 19.03.2007, 19:14 Uhr
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Franz Beckenbauer Man hat ein bisschen den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte kämpft.
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