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| Handball:
(Wilhelmshavener Handballverein) |
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WHV: Wilhelmshavener Handballverein zur Premiere gegen den HSV Hannover
Aus Sicht des Wilhelmshavener HV steht dabei das Spiel auch unter dem Motto „Premiere“. So trifft man nämlich zum aller ersten Mal auf den HSV Hannover, was jedoch nicht die einzige Premiere sein wird. Zudem wird man mit dem HSV dessen neuen Halle (Könicke Hall) einweihen, so dass man sicherlich nicht nur eine volle Halle, sondern auch einen topp motivierten HSV Hannover erwarten kann. Dieser spielt seit nunmehr zwei Jahren in der 2. Bundesliga Nord und ist nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Jedoch zeigt die Leistungskurve in den letzten drei Spielen stark nach oben, was sich darin zeigt, dass man sowohl in Bad Schwartau (Unentschieden) als auch gegen die SC Magdeburg II (Heimsieg) punkten konnte. Somit sollte der WHV gewarnt sein, wobei gerade für drei WHV- Spieler dieses Spiel sicherlich kein alltägliches sein wird. So stehen mit Dominic Kelm und Johannes Krause zwei ehemalige Spieler des TSV Anderten in den Reihen des Teams und zudem spielt mit Rene Drechsler ein gebürtiger Hannoveraner beim WHV, so dass sicherlich alle drei mit einer Portion Extramotivation in die Partie gehen werden. Aber auch an der Seitenlinie lässt sich dieses fortsetzen, da WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen in der Jugend beim TSV Anderten gespielt hat und es somit zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kommt, welche aus seiner Sicht aber auch gleichzeitig eine große Herausforderung darstellt.
Der HSV hat seine Stärken im Rückraum, welcher mit Claus Karpstein (mit 190 Toren in der letzten Saison erfolgreichster Torschütze des HSV) und Maciek Tluczynski stark besetzt ist. Ergänzt wird dieser durch Milan Blagojevic, der der Denker und Lenker im Spiel des HSV ist. Daneben verfügt Hannover aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen über eine unorthodoxe 5:1 Abwehr, mit der sie den Gegner immer wieder zu Fehlern zwingen und dadurch dann zu leichten Toren im Gegenstoß kommen. Diese Tore besorgen zumeist die beiden starken Außen Niklas Kupfer und Tim Hornke, wobei letzt genannter aktueller Jugendnationalspieler und Jugendeuropameister ist. Ansonsten verfügt der HSV über ein sicheres Angriffsspiel, wobei eine Vielzahl der Tore über die Gegenstöße fällt. Damit steht der WHV vor einer großen Herausforderung. Dabei hat sich die Mannschaft für den Sonntag drei Ziele gesetzt. Zum einen möchte man einen besseren Start hinlegen als in den letzten beiden Spielen. Zum anderen möchte man nur maximal acht technische Fehler im Spiel machen und nicht siebzehn wie in der Partie gegen Lübbecke. Das dritte und letzte Ziel sieht vor, mindestens ein Tor mehr zu werfen als der Gegner. Mit dieser Zielstellung macht sich dann der WHV am Sonntag um 10.00 Uhr auf den Weg in die Landeshauptstadt, um seine bisherige Auswärtsserie zu halten. Zudem möchte man nach einem zufrieden stellenden September gut in den Oktober kommen, der von Seiten des Trainers mit der Vorgabe mindestens 6 Punkte zu holen, überschrieben wurde. Alleine wird dabei der WHV die Reise nach Hannover nicht antreten, denn wie in Bremervörde wird ein Fanbus den WHV auch in die Landeshauptstadt begleiten. Mit der nötigen Unterstützung der Fans wird der WHV hoffentlich auch im dritten Auswärtsspiel den dritten Auswärtssieg der Saison feiern können.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 06.10.2008, 09:39 Uhr
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