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Handball: (Wilhelmshavener Handballverein)
 
Varel gewinnt packendes Derby mit 29:30

Was sich heute Abend in der Nordfrost Arena abspielte, war sicherlich das, was sich viele schon im Vorfeld unter dem Derby WHV-HSG Varel vorstellten. Emotionen, Kampf, strittige Entscheidungen, eine hitzige Atmosphäre und eine packende Schlussphase. Am Ende sollte sich in dieser die HSG mit 29:30 durchsetzen, wobei Christoph Dannigkeit dabei am Ende die beiden Punkte festhielt.
Schon im Vorfeld erinnerte vieles an alte Derbyzeiten. Die Vareler Fans hatten, wie schon in den vorherigen Jahren, neben Trommeln auch die obligatorische Luftschutzsirene und einige Presslufthupen mitgebracht, die für eine stimmungsvolle und hitzige Atmosphäre sorgten. Aber auch die Vareler Spieler machten sich mit T-Shirts mit dem Aufdruck: „It’s Derby-Time“ warm. Diese sollte dann auch in den kommenden 60 Minuten herrschen.

Zu Beginn der Partie agierte auf Seiten des WHV bis auf zwei Ausnahmen die gewohnte Stammsieben, so dass Gustaf Samuelsson, Lasse Arvidsson, Johan Andersson, Michael Binder und Christian Köhrmann auf dem Feld standen. Für Rene Drechsler begann auf der Rechtsaußenposition Dominic Kelm. Zwischen den Pfosten begann Holger Eilts. Dem gegenüber stellten sich auf Seiten der HSG Jan-Philip Willgerodt, Rasmus Söby, Kai Behrend, Lukas Klacansky, Tim Coors und Ralf Koring. Im Tor stand Christoph Dannigkeit.
Den besseren Start in die Partie hatte der Gast aus Varel, der nicht nur nach 50 Sekunden in Führung ging, sondern sich bis zur 4. Minute mit 1:3 leicht absetzte. In einer von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Partie kämpfte sich der WHV aber wieder heran. Dank einer aggressiven 6:0 Abwehr, die früh auf den Vareler Rückraum herausrückte, kam der WHV zu Ballgewinnen, die im Angriff angetrieben von Christian Köhrmann zunächst durch selbigen zum 3:3 führten, ehe dann Lasse Arvidsson per Tempogegenstoß den WHV erstmals in Führung brachte (4:3 10.29). Bis zur 13. Minute blieb die umkämpfte Partie ausgeglichen (5:5), ehe sich nun Varel absetzen konnte. Dieses lag am nun schwachen WHV- Angriff, der sich zu viele technische Fehler leistete. Zudem scheiterte man in dieser Phase allzu oft am starken Christoph Dannigkeit oder der kompakten 6:0 Abwehr der HSG. Varel bestrafte diese Fehler eiskalt mit leichten Toren aus dem Rückraum durch Jan-Philipp Willgerodt und Rasmus Söby und konnte sich so über 5:8 (15.Minute), 7:10 (17.Minute) auf schließlich 8:12 (20.Minute) absetzen. Diesen vier Tore Vorsprung hielt Varel bis zur Halbzeit, zu Mal nach wie vor dem WHV- Angriff zu viele Ballverluste unterliefen, aber unser Team auch nicht Fehler im Vareler Angriff konsequent nutzten konnte. Daran half auch zunächst ein Torwartwechsel von Holger Eilts auf Bastian Rutschmann nicht. So gingen beide Teams in einer hart umkämpften Partie mit 13:17 in die Kabine.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Varel baute bis zur 32. Minute sogar seinen Vorsprung bis auf sechs Tore aus (13:19), der bis zur 34. Minute auf fünf Tore schmolz (15:20), ehe nun der WHV zu einer kleinen Aufholjagd startete. So zwang der WHV in den nun folgenden Minuten Varel durch eine starke 6:0 Abwehr zu Fehlern, die man vorne durch Tempogegenstöße mit Toren bestrafte. Zudem hielt auch Bastian Rutschmann in dieser Phase stark. So schmolz der Vorsprung und auch die Fans merkten nun, dass das Spiel kippen könnte. Unter dem Jubel der Fans erzielte zunächst Rene Drechsler das 19:20, ehe dann Lasse Arvidsson nach Anspiel von Henning Padeken, der zuvor zum 18:20 traf, den Ausgleich zum 20.20 markierte. Die Halle stand nun Kopf und spätestens jetzt war die Derbystimmung wieder da in der Nordfrost Arena, die sich nun in den folgenden 20 Minuten weiter steigern sollte. Jede strittige Schiedsrichterentscheidung wurde nun mit Pfiffen bedacht und jedes Tor auf beiden Seiten mit aufbrausenden Jubel. Varel beeindruckte das jedoch zunächst nicht, da man sich wieder dank Fehler des WHV mit zwei Toren in der 44.Minute absetzte (20:22). Jedoch kam der WHV eine Minute später wieder zurück und glich zum 22:22 aus. Dieses sollte sich noch zwei Mal bis zur 53. Minute wiederholen, wo der WHV eine ein bzw. zwei Tore Führung der HSG wieder ausglich und es somit 26:26 stand. Nun sollte dann aber die Vorentscheidung zu Gunsten Varels fallen. So nutzte man zwischen der 53.-55. Minute WHV- Fehler im Angriff als auch eine 2 Minuten Strafe gegen Michael Binder konsequent aus und zog auf 26:30 davon. Eigentlich wäre nun die Partie entschieden gewesen, aber der WHV kämpfte sich in einer packenden Schlussphase noch einmal heran. Dank einer offensiven Abwehr kam man zu Ballgewinnen und verkürzte Tor um Tor. So stand es 54 Sekunden vor dem Ende nach einem Siebenmeter von Johan Andersson nur noch 29:30 für Varel. Im darauf folgenden Angriff verlor Varel 12 Sekunden vor dem Ende den Ball und der WHV hatte in Überzahl die Möglichkeit zum Ausgleich. Jedoch scheiterte 5 Sekunden vor dem Ende der freistehende Johannes Krause von der Linksaußenposition an Christoph Dannigkeit, so dass Varel am Ende mit 29:30 das Derby gewann. Eine bittere, aber sicherlich vom Spielverlauf her doch verdiente Niederlage des WHV, der einfach wie schon in den letzten Spielen zu viele Fehler produzierte.



Stimmen zum Spiel:


Peter Kalafut (Trainer HSG Varel): Ich bin sehr glücklich, dass wir heute hier gewonnen haben, zu Mal ich hier im letzten Spiel im Playoff mit einem Tor verloren habe. Es war heute ein richtiges Derby. Die Zeitungen haben im Vorfeld für das Spiel Werbung gemacht und auch in der Halle herrschte heute Derbystimmung. In der ersten Halbzeit sind wir ein hohes Tempo gegangen und haben, auch wenn es ein wenig arrogant klingt, dominiert. Wir sind dann mit 17:13 in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Halbzeit hat dann ein wenig die Kraft nachgelassen. Nach dem 19:13 haben wir dann eine Phase gehabt, wo der Faden gerissen ist und der WHV wieder ausgleichen konnte. Danach haben wir uns dann wieder gefangen und lagen dann 3 Minuten vor dem Ende mit drei Toren vorn. Am Ende haben wir dann aber auch Glück, dass Christoph den letzten Wurf hält. Trotzdem war heute der Sieg, auch wenn es wieder etwas arrogant klingt, verdient.

Klaus-Dieter Petersen (Trainer Wilhelmshavener HV): Glückwunsch an Varel zum Sieg. Wir wussten heute, was auf uns zukommt. So hat Varel eine spielstarke Mannschaft, deren Qualität vor allem in den beiden Rückraumpositionen liegt, die neben Toren auch immer die freien Spieler gesehen haben. Wir sind heute mit unserer 6:0 Abwehr gut ins Spiel gekommen und haben die ersten 10 Minuten gut gespielt. Jedoch strahlten schon dort unsere Halben zu wenig Torgefahr aus und haben nicht getroffen. In der folgenden Phase zwischen der 10.-25. Minute haben wir dann 4 Konter bekommen, da wir vorne nicht die Bälle untergebracht haben. Dort haben wir dann entscheidende Dinge, nämlich das Gegenstoßspiel der Vareler, nicht unter Kontrolle bekommen. Dadurch ging Varel mit einer Führung in die Halbzeit. In der Halbzeit habe ich meine Spieler wachgerüttelt und ihnen gesagt, dass Handball ein Männersport ist und man den Willen zeigen muss, dagegen zu halten. Danach haben wir unser Spiel durchgebracht und sind Tor um Tor herangekommen. Es ist uns dann aber nicht gelungen, den Hebel umzulegen. Durch eigene Fehler konnte sich Varel wieder eine zwei Tore Führung erspielen und am Ende ist es uns dann wieder nicht gelungen, den Hebel umzulegen. So fehlte uns die Qualität auf den Königspositionen im Rückraum, wo Varel heute besser war. Zudem haben wir am Ende dann den letzten Wurf nicht im Tor untergebracht. Heute gehen wir unzufrieden ins Bett, aber morgen scheint wieder die Sonne und wir werden dann wieder alles geben, um am Ende Erfolg zu haben.



Wilhelmshavener HV : HSG Varel 29:30 (13:17)

WHV: Eilts (1.-20. 41.-44./ 6 Paraden), Rutschmann (20.-40. 45.-60./ 11 Paraden), Köhrmann 7, Arvidsson 6, Andersson 4/2, Drechsler 4, Samuelsson 3, Binder 3, Padeken 1, Hesslein 1, Kelm, Krause, Staszewski (n.e.)

Varel: Dannigkeit (1.-60./ 16 Paraden), Koring 8, Willgerodt 7/1, Klacansky 6, Söby 4, Bötel 2, Coors 2, Janssen 1, Sörensen, Schröder, Behrend
Zuschauer: 2212
Schiedsrichter: Eggert/Szuka
Strafminuten: 14 (Arvidsson zweimal, Samuelsson zweimal, Binder zweimal, Rutschmann)/14 (Koring zweimal, Janssen zweimal, Willgerodt, Sörensen und Söby)
Siebenmeter: 4/2 (Samuelsson scheitert zweimal an Dannigkeit) / 2/1 (Willgerodt scheitert an Rutschmann)


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 27.10.2008, 10:39 Uhr
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